JVA für Frauen, Vechta Niedersachen klar Logo

2015 - 2019

Projkekte, Veranstaltungen und Ausstellungen


Theaterprojekt für Gefangene

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"Jedermann"

in Vechta-Langförden

Die großartige Initiative des „Theater für Jedermann“ hat inzwischen sechs Inszenierungen mit jeweils etwa 100 Laiendarstellern aus Vechta und Umgebung auf die Bühne gebracht. Der Einsatz aller Beteiligten ist einmalig und sehr besonders. Die Aufführungen unterscheiden sich in der Stückauswahl, der Ausstattungs-Qualität und der Aufführungs-Praxis doch erheblich von anderen Freilichtbühnen.
Besonders ist nun die für die JEDERMANN-Inszenierung 2020 geplante neue Kooperation mit der Justizvollzugsanstalt für Frauen (JVAfF) in Vechta.

Als zuständige Einrichtung für den niedersächsischen Frauenvollzug, der insgesamt nur knapp 6% des gesamten Justizvollzuges ausmacht, ist die Anstalt auch etwas Besonderes. Unter der Überschrift „Alles unter einem Dach“ lässt sich das Arbeitsfeld gut umschreiben. Die JVAfF ist zuständig für weibliche Inhaftierte zwischen Jugendlichen ab 14 Jahren und Senioren bis über 80. Dabei bleiben die Frauen von zwei Tagen bis lebenslang bei uns, sogar Mütter, die mit ihren Kindern ihre Haft antreten. Ein großes Problem, das viele Frauen ins Gefängnis bringt, sind alle Arten von Suchtmitteln. Mit der Aufgabenstellung, die Frauen mit dem Vollzug der Freiheitsstrafe in ein sozialverträgliches Leben ohne neue Straftaten zu begleiten, kommen Arbeit, Beschäftigung, angeleiteter Freizeit, Betreuung und Behandlung ein besonderer Stellenwert zu.
Gerade deshalb hat die Verantwortlichen der JVA für Frauen die Anfrage vom „Theater für Jedermann“ sehr gefreut. Es ist uns ein besonderes Anliegen, unseren uns anvertrauten Inhaftierten als Mitwirkende an der neuen Aufführung eine ganz neue Idee von ehrenamtlichem Engagement zu vermitteln.

Sei es, dass es um eine Unterstützung bei der Dekoration, den Kostümen oder um Sitzkissen geht, interessierte und motivierte inhaftierte Frauen werden sicherlich unter Anleitung der professionellen Kostümschneiderinnen des Vereins einen ganz eigenen Beitrag als Helferinnen leisten.
Auf jeden Fall wird es innerhalb des Vollzuges ein eigenes JEDERMANN-Projekt geben. Die beteiligten Inhaftierten erhalten neben der handwerklichen Tätigkeit die Gelegenheit, sich auch inhaltlich mit dem Stück zu befassen und sich mit der Frage nach der persönlichen Betroffenheit auseinandersetzen können. Die JVA für Frauen betritt mit dieser völlig anderen Projekt-Form neue Wege und ist mit den beteiligten Inhaftierten und Bediensteten stolz darauf, ein kleiner Teil der Inszenierung 2020 zu sein zu können.


Petra Huckemeyer
stv. Anstaltsleiterin der JVAfF

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"Jeder Schnipsel zählt"

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"Suche nach Frieden"

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200 Jahre Strafvollzug in Vechta

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Seelenbretter

(seit 2015)

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