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Pastoralreferentin Josefine May in den Ruhestand verabschiedet

In ihrem letzten Gottesdienst mit den inhaftierten Frauen Ende Januar hat sich Josefine May nach 20-jährigem Wirken in der Justizvollzugsanstalt für Frauen in den Ruhestand verabschiedet. May stellte diesen Gottesdienst in der zur JVA für Frauen gehörenden Klosterkirche unter das Thema „Unterwegs“ und bezog sich immer wieder auf ein Bild, das sie in ihrer gesamten Berufstätigkeit begleitet habe. Auch sie sei unterwegs auf einem Weg der Hoffnung und der Zuversicht und ermunterte die Anwesenden, diesen Weg mit allen Schwierigkeiten und Hindernissen, die einem begegnen, weiterzugehen. May bedankte sich bei den inhaftierten Frauen für das Geschenk der Offenheit und des Vertrauens, das ihr in den 20 Vollzugsjahren entgegengebracht wurde. Sie bezeichnete ihre Zeit im Frauenvollzug als großes Glück. Die inhaftierten Frauen brachten sich mit sehr persönlichen Fürbitten, Dankesworten und einem Gitarrenvortrag ein. Von der evangelischen Anstaltspastorin und ihrer Nachfolgerin wurde Josefine May mit einem gemeinsamen Segensgebet verabschiedet.

Die Anstaltsleitung ließ es sich nehmen, zu diesem Gottesdienst, der unter Einhaltung der Corona-Bedingungen durchgeführt wurde, auch Propst Michael Matschke einzuladen, der May offiziell entpflichtete. Anstaltsleiter Oliver Weßels überreichte der Ruheständlerin unter anderem ein Abschiedsbuch, das von inhaftierten Frauen und von Bediensteten gemeinsam gestaltet worden ist.

  Bildrechte: Foto: Huckemeyer / JVAfF
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